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Bettina Ramm, Die WEB-Architektin, programmiert Websites und Webanwendungen. Ihr besonderes Interesse gilt Webstandards, sicheren Websites und der Web-Performance.

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Links, die auf spezifische Internetseiten verweisen (also nicht auf die Startseite, sondern auf eine Unterseite), können mitunter ziemlich lang sein. Das kann mehrere Nachteile haben: Sie passen nicht ins Layout (Zeilenumbruch) bzw. die Linkliste, in der sie aufgeführt werden sollen, ist zu schmal. Gerade für Twitter sind lange URLs nicht besonders glücklich, da die Zeichenzahl pro Tweed eingeschränkt ist. Auch in Printmedien sind lange URLs zum Abtippen nicht besonders charmant. Zum Glück gibt es Tools, die solche Links auf eine angenehme Länge kürzen (Linkshortener oder Linkkürzer genannt).

Ein paar Beispiele, von Seiten, die ich vor Kurzem besucht / gelesen habe:

Diese URLs habe ich wahllos zusammengestellt, um die Funktionsweise der Linkkürzer zu demonstrieren. Linkkürzer lassen sich auf jede beliebige URL anwenden.

TinyURL erstellt einen kurzen Link à la http://www.tinyurl.com/irgendwas. Es ist kostenlos und lässt sich auch als Toolbar in den Browser integrieren. Auch für Unterverzeichnisse lassen sich kurze URLs generieren, die sich dann für alle Seiten in diesem Verzeichnis verwenden lassen. Die oben genannten Links sehen dann so aus:

Die 70 bis 90 Zeichen langen URLs wurden auf 25 Zeichen gekürzt. Die kryptischen Anhänge lassen sich auch individuell einstellen, solange der gewünschte Alias verfügbar ist.

Ein sehr bekanntes Tool ist Snipr (oder Snipurl), wo man sich auch einen Account anlegen und seine Snips verwalten kann. Auch Klickstatistiken werden wohl angeboten (ich habe diese Funktion allerdings nicht getestet). Bei Snipr sehen meine Links wie folgt aus:

Die Snipr-Links sind also sogar noch um zwei Zeichen kürzer.

Ein weiteres Tool ist dwarfURL, ich verzichte an dieser Stelle auf weitere Beispiellinks, da sie nach dem gleichen Prinzip aufgebaut sind. Optional kann ein Passwort angegeben werden, über das man Klickstatistiken abrufen kann. Es gibt hier auch ein Addon für Firefox.

Im Unternehmenskick-Blog, wo ich auch die Inspiration für diese kleine Zusammenfassung her habe, wird auf ein weiteres Tool aufmerksam gemacht: twi.bz. Es hat den großen Vorteil, dass Links generiert werden, die die Ursprungsdomain noch im Namen tragen. So werden meine oben genannten Links folgendermaßen umgewandelt, achten Sie auf die Wirkung gegenüber den kryptischen Links oben:

Fazit: Alle genannten Tools sind intuitiv bedienbar und unterscheiden sich nur in Details. twi.bz hat den entscheidenden Charme, dass die generierten Links vertrauter wirken, damit sticht es aus der Masse an Tools hervor. Dafür bietet es z. B. keine Statistiken. Letztendlich entscheiden der persönliche Geschmack und individuelle Anforderungen, welches Tool zum Einsatz kommen soll.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Linkkürzern? Setzen Sie sie ein, und wenn ja, welches und wozu?


Kommentare
Von: Monika Birkner am 13.06.2009 (Antwort)
Liebe Frau Ramm,
ich nutze auch schon seit längerer Zeit twi.biz, und zwar genau aus dem von Ihnen genannten Grunde.
Von: Bettina Ramm am 15.06.2009 (Antwort)
Liebe Frau Birkner,
ja, das ist mir in Ihren Newslettern schon aufgefallen ;-) twi.biz ist auch mein Favorit.
Von: Martin Rieger am 19.06.2009 (Antwort)
twi.biz generiert sicherlich die schöneren URLs, allerdings ist es gerade in Twitter von Vorteil, möglichst wenig Zeichen für die URL zu verschwenden. Daher bieten sich da eher die "kryptischen Linkkürzer" an.

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